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Mit dem Hund durch die Natur in Zeiten von Corona

Die außergewöhnliche Corona Situation verlangt allen Bürgerinnen und Bürgern zur Zeit einiges ab.

Auf vieles muss verzichten werden. Da ist der Spaziergang mit dem Hund in der Natur immer eine willkommene Abwechslung.

Hierzu gilt es jedoch einiges zu beachten, denn auch in der Natur gelten Regeln:

Im Wald müssen Hunde außerhalb von Wegen angeleint sein. Private Wege und Pfade, Wirtschaftswege sowie Feldraine, Böschungen, Öd- und Brachflächen und andere nicht landwirtschaftlich genutzte Flächen dürfen zum Zwecke der Erholung auf eigene Gefahr betreten werden, sofern keine anderen Rechtsvorschriften gelten. Auf diesen Flächen (und ausschließlich dort) dürfen Hunde auch unangeleint ihren Führer begleiten, allerdings ist dabei darauf zu achten, das während der Setz- und Brutzeit vom 01. April bis zum 15. Juli die dort wild lebenden Tiere nicht gestört werden.

Wer also mit seinem Vierbeiner auf einer frisch gemähten Wiese rennen und toben möchte, darf dies nur mit Einwilligung des Grundstückeigentümers bzw. des Nutzungsberechtigten, der auch bedenken muss, das dadurch wildlebende Tiere und der Jagdbetrieb nicht beeinträchtigt werden.

Darüber hinaus sind innerhalb der Gemeinde Alpen Hunde auf Verkehrsflächen und in Anlagen innerhalb im Zusammenhang bebauter Ortsteile, analog zu den Bestimmungen des Landeshundegesetzes NRW in der jeweils gültigen Fassung, an der Leine zu führen.

Wichtig ist immer, dass keine Menschen oder andere Tiere belästigt werden. Dies kann nur durch gegenseitige Rücksichtnahme und Verständnis erfolgen. In diesem Zusammenhang ist auch auf das leider immer wiederkehrende Problem der Verschmutzung durch Hundekot auf Gehwegen und Grünanlagen hinzuweisen. Daher die eindringliche Bitte, die Hinterlassenschaften der Hunde zu entfernen und die Wege und Grünanlagen auch für andere Bürgerinnen und Bürger sauber zu halten.

(Quelle: Landesjagdverband NRW, Landeshundegesetz NRW)