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Gemeinsame Pressemitteilung der Städte Rheinberg und Xanten sowie der Gemeinden Sonsbeck und Alpen

Auf der Grundlage der bestehenden Ratsbeschlüsse der das Kommunale Wasserwerk (KWW) tragenden Kommunen hat nun die Gesellschafterversammlung des KWW mehrheitlich beschlossen, die Geschäftsbesorgung mit der NIAG zum 31.12.2018 zu kündigen.

Die Bürgermeister der Kommunen betonen, dass die Gründe für die Kündigung nicht in einer unbefriedigenden Zusammenarbeit mit der NIAG liegen, sondern dem Bestreben geschuldet ist, das Unternehmen mit ihrer Muttergesellschaft Kommunaldienste Niederrhein Holding GmbH (KDN) für weitere strategische Entwicklungen im Bereich der interkommunalen Zusammenarbeit, ggf. im Abwasserbereich, zu öffnen und unabhängig zu machen.

Die Kündigung folgt demnach dem Grundgedanken der Gesellschafter, wichtige kommunale Angelegenheiten der Daseinsfürsorge für ihre Bürger in ihrem Einflussbereich zu halten und in ihrem Sinne zu entwickeln. Um einen Verkauf an private Anbieter zu verhindern, wurde seinerzeit das Wasserwerk vom Kreis in kommunale Hand übernommen.

Zudem wird allen Mitarbeiter die Übernahme unter Wahrung des individuellen Besitzstandes angeboten. Die Mitarbeiter, die seit Jahren das Unternehmen erfolgreich begleiten, sollen unter gleichen Bedingungen weiterarbeiten können.

Auch die Bürger werden den Übergang nicht wahrnehmen, da das KWW in seiner bisherigen Form mit dem gleichen Service für ihre Kunden zur Verfügung stehen wird. Mit einer Verschlechterung der Kostenstruktur, die den Wasserpreis negativ beeinflusst, muss zudem nach Angaben der Gesellschafterkommunen nicht gerechnet werden.