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Beratung im Rathaus zum Thema Energie und Energieeinsparung

Staatliches Geld für Solarstromspeicher sichern

Batteriespeicher, mit denen sie Strom vom eigenen Dach auch nach Sonnenuntergang nutzen, können sich Alpener weiterhin staatlich fördern lassen. Die Mittel im Förderprogramm „KfW 275“ wurden unlängst aufgestockt. Aber: „Die Sätze sinken schneller als ursprünglich geplant“, erklärt Energieberater Akke Wilmes von der Verbraucherzentrale NRW. „Den höchsten Zuschuss erhält nur noch, wer bis Ende September einen Antrag stellt.“

Derzeit werden über einen Tilgungszuschuss im Rahmen des Kreditprogramms 16 Prozent der förderfähigen Kosten übernommen. Ab Oktober sind es nur noch 13 Prozent, zum Jahreswechsel sinkt der Satz auf zehn Prozent. Ende 2018 läuft die Förderung ganz aus. Die Anteile beziehen sich auf die Anschaffungs- und Installationskosten des Speichers. Die Obergrenze der Förderung hängt aber von der Leistung der Solaranlage ab. „Wird der Speicher gleichzeitig mit der Anlage montiert, sind aktuell bis zu 320 Euro pro Kilowatt drin“, erklärt Wilmes. „Ab 2018 sind es noch 200 Euro.“

Wer nun schnell ans Werk gehen möchte, sollte allerdings nichts überstürzen, betont Wilmes. „Angehende Solaranlagenbetreiber müssen immer erst den Förderantrag stellen und eine Bewilligung haben, bevor sie einen Kauf- oder Montagevertrag unterschreiben. Sonst fließt gar kein Geld vom Staat.“ Trotz sinkender Preise für Batteriespeicher könne die Förderung noch über die Wirtschaftlichkeit der Anschaffung entscheiden.

Mehr Informationen und Hilfe bei der Klärung, ob ihr Haus für Photovoltaik geeignet ist erhalten Sie jeweils am ersten Dienstag von 09:00-12:00 Uhr und am dritten Dienstag im Monat von 13:30-16:00 Uhr im Alpener Rathaus.

Bei Bedarf besteht die Möglichkeit, Vereinbarungen außerhalb dieser Zeitrahmen zu machen. Neben Photovoltaik, können interessierte Bürgerinnen und Bürger sich auch rund um die Themen Energie und Energieeinsparung im Rathaus beraten lassen. Der Experte berät aber auch individuell zur Sanierung, Wärmedämmung, Heizungstechnik, Solarthermie und Schimmelbeseitigung.

Die Beratung ist kostenfrei, anbieterunabhängig, individuell und wird von einem Energieberater der Verbraucherzentrale NRW durchgeführt.

Terminvereinbarung bei dem Klimaschutzmanager der Gemeinde Alpen.